Teams wachsen, wenn Menschen
aneinander glauben.
Mario Turloff gehört zu den erfolgreichsten Goalball-Trainern Deutschlands. Als langjähriger Coach des Rostocker Goalballclubs Hansa hat er Mannschaften zu zahlreichen deutschen und internationalen Titeln geführt. Seit 2024 ist er Junioren-Nationaltrainer, 2025 wurde er zum Trainer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.
Doch hinter diesen Erfolgen steckt für Mario mehr als sportliche Leistung.
Es geht um Menschen. Um Vertrauen. Um den Mut, weiterzumachen, wenn etwas nicht funktioniert. Und um die Überzeugung, dass ein Team Dinge möglich machen kann, die dem Einzelnen vielleicht unerreichbar erscheinen.
Herzlich willkommen und niemals aufgeben – diese Haltung prägt seinen Weg bis heute.
Als Mario seine Arbeit im Goalball begann, war nicht absehbar, wohin dieser Weg einmal führen würde.
Über Jahre entwickelte sich der RGC Hansa unter seiner Leitung von einem ambitionierten Außenseiter zu einem Verein, der im deutschen und internationalen Goalball regelmäßig um Titel spielt.
Deutsche Meisterschaften, Pokalsiege, Erfolge mit Nachwuchs- und Frauenteams sowie internationale Turniere und Champions-League-Wettbewerbe folgten.
Doch Mario misst Erfolg nicht allein an Pokalen.
Für ihn zeigt sich die Qualität eines Teams auch darin, wie Menschen miteinander umgehen, wie sie auf Niederlagen reagieren und ob sie bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen.
Goalball ist eine Mannschaftssportart, bei der Vertrauen eine besondere Rolle spielt. Die Spieler:innen orientieren sich während des Spiels akustisch und müssen sich auf ihre Mitspieler:innen verlassen können.
Für Mario ist genau das eine der großen Stärken dieses Sports.
Menschen bringen unterschiedliche Voraussetzungen, Persönlichkeiten und Fähigkeiten mit. Die Aufgabe eines Trainers besteht für ihn darin, daraus keine Gleichförmigkeit zu machen, sondern eine Mannschaft.
Wer kann was besonders gut? Wer braucht gerade Unterstützung? Wer kann Verantwortung übernehmen? Und was braucht das Team, damit alle gemeinsam besser werden?
Diese Fragen begleiten Mario seit vielen Jahren.
Sein Ansatz verbindet Leistungsorientierung mit Gemeinschaft. Inklusion ist dabei kein Zusatz zum Sport, sondern gelebter Alltag.
Wer über viele Jahre Leistungssport betreibt, erlebt nicht nur Siege.
Mario kennt verlorene Spiele, Rückschläge, schwierige Entscheidungen und Phasen, in denen ein Team sich neu finden muss.
Gerade daraus hat sich eine Haltung entwickelt, die sich durch seine Arbeit zieht:
Niemals aufgeben.
Nicht als Durchhalteparole, sondern als Bereitschaft, nach einer Niederlage hinzuschauen, etwas zu verändern und wieder anzutreten.
Seine Geschichte erzählt deshalb ebenso von Führung und mentaler Stärke wie von sportlichen Erfolgen. In seinem Buch beschreibt Mario diese Erfahrungen und die Kraft, die entstehen kann, wenn Menschen an ein gemeinsames Ziel glauben.
Die Liste der sportlichen Erfolge ist inzwischen lang. Zu den wichtigsten Stationen gehören unter anderem:
Seit 2024 Junioren-Nationaltrainer
Trainer des Jahres 2025 in Mecklenburg-Vorpommern
Goalball bedeutet für Mario Wettkampf, Leidenschaft und das Streben nach sportlicher Leistung.
Gleichzeitig zeigt der Sport jeden Tag, wie selbstverständlich Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam Ziele verfolgen können.
Diese Erfahrung möchte Mario weitergeben – im Leistungssport ebenso wie außerhalb der Goalballhalle.
Deshalb bringt er sein Wissen heute auch in Teambuildings für Unternehmen ein. Dort erleben Teams selbst, was passiert, wenn Blickkontakt wegfällt und plötzlich Zuhören, Vertrauen und klare Kommunikation entscheidend werden.
Mario trainiert Mannschaften, arbeitet mit jungen Talenten im Nationalteam und engagiert sich dafür, Goalball bekannter zu machen.
Ende 2026 erzählt er seine Geschichte außerdem erstmals ausführlich in Buchform.
In „Blind gewinnen“ geht es um große Spiele und kleine Entscheidungen, um Inklusion und Leistungssport – und vor allem um die Menschen hinter den Erfolgen.
Denn nach all den Jahren ist eine Überzeugung geblieben:
Gemeinsam geht mehr, als man am Anfang für möglich hält.